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Lab Grown Diamonds und Gold

Lab Grown Diamonds

Ein Diamant ist ein Diamant ist ein Diamant ist ein Diamant.

Bei laborgezüchteten Diamanten handelt es sich um Diamanten, die chemisch, physikalisch und optisch identisch mit natürlichen Diamanten sind. Es sind Diamanten, die anhand spezieller Verfahren im Labor wachsen. Der einzige Unterschied zwischen natürlichen Diamanten und laborgezüchteten Diamanten besteht in der Herkunft.

Der Abbau natürlicher Diamanten erfolgt oft durch großflächige Bergbauoperationen, die erhebliche Umweltauswirkungen haben können. Diese Prozesse können Lebensräume zerstören und Ökosysteme beeinträchtigen. Sie beinhalten das Entfernen großer Erdschichten, was zu Entwaldung, Verlust der Biodiversität und erheblichen CO₂-Emissionen führt. Im Gegensatz dazu verursacht die Herstellung von Lab Grown Diamanten diese Art von Umweltschäden nicht, denn sie werden in kontrollierten Umgebungen hergestellt, entweder durch den High Pressure High Temperature (HPHT)-Prozess oder durch chemische Dampfabscheidung (CVD). Diese Methoden ermöglichen es, Diamanten in viel kürzerer Zeit und mit einem deutlich geringeren Ressourcenverbrauch zu produzieren und damit auch den CO₂-Fußabdruck kleiner zu halten. Dies macht sie zu einer umweltfreundlicheren Option im Vergleich zu ihren natürlichen Gegenstücken.

Die Vorteile von laborgezüchteten Diamanten sind evident. Es wird kein Raubbau an der Natur betrieben und zudem findet keine Ausbeutung sowohl der Minenarbeiter als auch der Taucher, im Hinblick auf deren oftmals prekären Arbeitsbedingungen, statt. Somit sind sie ethischer, umweltfreundlicher und sozialer als natürlich entstandene Diamanten. Natürlich wird Energie genutzt, um die gezüchteten Diamanten im Labor unter hohem Druck und hoher Temperaturen herzustellen. Indes wird der ökologische Fußabdruck schlussendlich geringer gehalten als bei Minendiamanten. Ein weiterer Vorteil laborgezüchteter Diamanten ist der Preis. Kunden bekommen einen größeren Stein und eine bessere Qualität für das gleiche Budget. Darüber hinaus wurden natürliche Diamanten bereits dazu verwendet, um z.B. Kriege zu bezahlen, Rebellen zu finanzieren oder illegalen Waffenhandel zu betreiben, wohingegen laborgezüchtete Diamanten konfliktfrei sind.

 

CVD-Verfahren (Chemical Vapor Deposition)

Beim Verfahren der mit der CVD-Technologie hergestellten Diamanten, werden Saatkristalle auf eine Diamantplatte platziert. Die Diamantplatte wird in eine Umgebung gebracht, die zwei kohlenstoffhaltige Gase enthält: Wasserstoff und Methan. Sobald Druck und Temperatur (800° bis 900° Celsius) erzeugt werden, werden die Kohlenstoffelemente aus den Gasen freigesetzt und bilden eine Plasmawolke. Diese Plasmawolke lockert die Kohlenstoffelemente auf der Diamantplatte auf. In wenigen Wochen entsteht Schicht für Schicht ein Rohdiamant, der dann, wie jeder andere Diamant, bearbeitet und geschliffen wird, um anschließend seinen Platz in einem Schmuckstück zu finden.

 

HPHT-Verfahren (High Pressure High Temperature)

Ein im Labor hergestellter HPHT-Diamant wird aus einem kleinen Diamantsamen hergestellt. Der Diamantsamen wird in eine Umgebung gebracht, die Kohlenstoff (als molekulare Komponente von Diamanten) und eine Metallflüssigkeit enthält. Dies hilft dem Kohlenstoff, sich um den Diamantsamen herum abzusetzen. Wenn man den enormen Druck (70 bar) und die hohen Temperaturen (1500° Celsius) unter streng kontrollierten Bedingungen anwendet, beginnt der kleine Diamantsamen zu wachsen, Atom für Atom, Molekül für Molekül und ahmt dabei den Prozess der Natur nach. Nach einigen Wochen führt der gesamte Prozess zu einem Rohdiamanten, der dann, wie jeder andere Diamant, bearbeitet und geschliffen wird, um anschließend seinen Platz in einem Schmuckstück zu finden.

 

Gold

Wir verwenden für unsere Schmuckstücke ausschließlich 18 Karat Gold. Recyceltes Gold stellt eine umweltfreundlichere Alternative zum traditionellen Goldabbau dar, angesichts der wachsenden Umwelt- und Sozialprobleme und weit verbreiteter Kinderarbeit, die mit traditionellem Goldabbau oftmals verbunden sind. Der Recyclingprozess benötigt deutlich weniger Energie als traditioneller Goldabbau, was zur Reduzierung von Emissionen beiträgt. Zudem reduziert recyceltes Gold den Bedarf an neuem Goldabbau und schont damit natürliche Ressourcen. Der Abbau hat oft verheerende Auswirkungen auf die Umwelt, einschließlich Entwaldung, Wasserverschmutzung und Verlust der Biodiversität; im Übrigen sind das sehr ähnliche Auswirkungen, die auch der Diamantenabbau auf die Umwelt hat. Die Verwendung von Chemikalien kann ebenso langfristige Schäden an Menschen und Ökosystemen verursachen. In vielen Regionen führt der Goldabbau zu Konflikten zwischen Bergbauunternehmen und lokalen Gemeinschaften angesichts der unterschiedlichen Ansprüche auf die Ressourcen und deren Nutzung.

Jedoch birgt auch der Recyclingprozess eigene Herausforderungen und es ist wichtig, diesen verantwortungsbewusst zu gestalten. Das Recycling von Gold ist im Vergleich zum Abbau zwar weniger umweltschädlich, jedoch können die verwendeten chemischen Prozesse (z.B. bei der Raffination) dennoch negative Auswirkungen auf die Umwelt haben insbesondere dann, wenn sie nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. Die Herkunft des recycelten Goldes kann ebenfalls problematisch sein. Stammt das Material aus unsicheren oder unethischen Quellen (z.B. illegaler Bergbau), kann dies die positiven Aspekte des Recyclings untergraben.